13. Juni 2012
Jetzt kann es losgehen - das Hauen und Stechen um die neuen Adressendungen im Netz. Die Internetverwaltung ICANN hat die Bewerber bekanntgegeben.
Demnach seien insgesamt fast 2.000 Anträge eingegangen. Allein für die rund 230 beliebtesten Endungen wie .app oder .web gebe es rund 750 Interessenten.
Die ICANN erlaubt in Zukunft zusätzlich zu den Länderkennungen und den üblichen Top-Level-Domains wie .com oder .info weitere sinntragende Endungen - die zum Beispiel Regionen bezeichnen wie .bayern, oder auch schlicht Firmennamen sind.
Laut ICANN werden alle Anträge nun von unabhängigen Experten geprüft. Die Bewerber hätten zudem sechs Monate Zeit, Einspruch einzulegen. In den Fällen, in denen es keinen Streit gebe, könnten die Endungen schon Anfang 2013 online gehen.
Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)