13. Juni 2012

Malaria: Forscher treiben Moskitos genetisch Ansteckungsgefahr aus

Moskitos sollen ihren Schrecken verlieren. Forscher der Universität von Kalifornien und des Pasteur-Instituts ist es nach eigenen Angaben gelungen, die Mücken so zu züchten, dass sie keine Malaria mehr übertragen können.

Dazu haben die Forscher in die Gen-Trickkiste gegriffen und dem Organismus der Mücken Antikörper gegen den Erreger der Tropenkrankheit eingebaut.

Sie meinen, dass die Tiere aus dem Labor in der Lage wären, auch in der Natur zu überleben und ihre Eigenschaften an ihre Nachkommen weiterzugeben.

Malaria wird durch einzellige Parasiten der Gattung Plasmodium hervorgerufen und durch Stechmücken übertragen. Symptome sind unter anderem Fieber, Schüttelfrost und Krämpfe. Nach Angaben der Weltgesundheitsorganisation WHO starben im Jahr 2010 etwa 655.000 Menschen an der Tropenkrankheit.

Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)