14. Juni 2012

Stress in der Schule führt zu schlechteren Noten

Gegner des achtjährigen Gymnasiums dürften sich durch diese Studie bestätigt fühlen: Wer in der Schule an chronischem Stress leidet, schreibt schlechtere Noten. Das haben Wissenschaftler des Stressforschungsinstituts der Universität Stockholm herausgefunden. Sie befragten über einen längeren Zeitraum die Schüler von zwei schwedischen Gymnasien.

Dabei zeigte sich: Von knapp 300 befragten Jugendlichen zeigten mehr als 40 dauerhafte Stresssymptome. Sie bekamen zum Beispiel zu wenig Schlaf, fühlten sich ausgebrannt und hatten zu hohe Erwartungen an sich selbst. Die betroffenen Schüler hatten beim Schulabschluss einen um mehrere Prozentpunkte niedrigeren Durchschnitt. Die Forscher weisen darauf hin, in der Schule werde die Grundlage gelegt, wie gut man im späteren Leben mit Stress umgehen könne. Die Jugendlichen müssten besser unterstützt werden und beispielsweise im Unterricht Entspannungstechniken lernen.

Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)