14. Juni 2012

Chef des russischen Fußballverbands will Einspruch gegen UEFA-Strafe einlegen

Sechs Punkte Abzug beim nächsten Turnier und eine Geldstrafe von 120.000 Euro - nach Ansicht von Sergej Fursenko, Chef des russischen Fußballverbands, ist das eine zu harte Entscheidung. Der Moskauer Zeitung "Iswestija" sagte er, der Verband werde Einspruch einlegen. Die UEFA hatte die Strafe nach dem Auftaktspiel der Russen gegen Tschechien am vergangenen Freitag verhängt. Russische Fans hatten Feuerwerkskörper auf den Platz geworfen, illegale Flaggen geschwenkt und Ordner im Stadion attackiert. Fursenko sagte, mit sechs Minuspunkten könne Russland die gesamte Qualifikation für die Europameisterschaft 2016 in Frankreich verlieren. Er betonte, die Mannschaft sei nicht Schuld daran, dass einige überhebliche junge Männer sich falsch benähmen.

Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)