14. Juni 2012

Studie: Ausländische Studierende in den USA oft ausgeschlossen

Ausländische Studenten haben es in New York besonders schwer, Anschluss zu finden. Zu diesem Ergebnis kommt eine Studie US-amerikanischer Wissenschaftler. Dafür befragten sie mehr als 450 in den USA studierende Ausländer in den südlichen und nordöstlichen Bundesstaaten. Im "Journal of International and Intercultural Communication" schreiben die Wissenschaftler, dass fast 40 Prozent der Befragten angaben, keine engen amerikanischen Freunde zu haben und sich einen weniger oberflächlichen Kontakt mit Einheimischen zu wünschen.

Am unzufriedensten zeigten sich in der Umfrage Studenten aus Ostasien - die größte Gruppe ausländischer Studenten in den USA. Die Forscher weisen darauf hin, dass es bei der Zufriedenheit mit den sozialen Kontakten große Unterschiede gab: Sie wurde einerseits von der Herkunft der ausländischen Studierenden beeinflusst, andererseits spielte der Studienort eine Rolle. Demnach hatten ausländische Studierende in kleinen Universitätsstädten mehr und engere Freundschaften mit Einheimischen als an Unis in Großstädten.

Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)