14. Juni 2012
Vier Jahre und sechs Monate Gefängnis wegen massenhafter Verletzung des Urheberrechts. So lautet das Urteil gegen den Gründer und Betreiber des illegalen Internetfilmportals kino.to. Das Landgericht in Leipzig entschied außerdem, dass der Verurteilte an den Staat bis zu 3,7 Millionen Euro abführen muss. Diesen Geldbetrag soll er über seine spanische Firma mit Werbung bei kino.to verdient haben. Der 39-Jährige hatte ein Geständnis abgelegt. Im Gegenzug wurde ihm das maximale Strafmaß von viereinhalb Jahren zugesichert.
Kino.to war 2008 gegründet worden. Über das Streamingportal waren 135.000 raubkopierte Filme, Serien und Dokumentationen im Internet erreichbar.
Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)