14. Juni 2012

Studie: Immer weniger Kinder eigenständig im Straßenverkehr unterwegs

Sie werden bequem mit dem Auto zur Schule gefahren oder von ihren Eltern begleitet. Immer weniger Kinder legen Wege in der Stadt - zum Beispiel zur Schule - allein zurück. Das geht aus einer Studie des Verkehrsclubs Deutschland, kurz: VCD, hervor.

Gingen 1970 noch 91 Prozent der Erstklässler alleine zur Schule, waren es im Jahr 2000 nur noch 17 Prozent. Und das, so der Verkehrsclub, habe Konsequenzen für die Sicherheit der Kinder im Straßenverkehr. Er pocht auf mehr Verkehrssicherheits-Trainings in den Kommunen.

Aus der Studie geht auch hervor, dass Großstädte wie Berlin für Kinder und Jugendliche nicht gefährlicher sind, als kleinere Städte. Im Gegenteil, so der VCD, seien Jugendliche in Städten mit mehr als 800.000 Einwohnern sogar sicherer unterwegs. Das liege zum Beispiel daran, dass sie vermehrt den Öffentlichen Nahverkehr nutzten.

Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)