14. Juni 2012
Was können Wissenschaftler von Künstlern über die Sprache der Emotionen lernen - und umgekehrt? Mit dieser Frage haben sich beide Seiten auf einer internationalen Konferenz in Berlin auseinandergesetzt, über die die Deutschlandfunk-Sendung "Studiozeit" berichtet. Dazu eingeladen hatten Wissenschaftler des Exzellenzclusters "Languages of Emotion" der Freien Universität Berlin. Sie wollten unter anderem mithilfe inszenierter Proben herausfinden, welche Gestaltungsmöglichkeiten Künstler bei ihrer Darstellung benutzen.
Die Theaterwissenschaftlerin Gabriele Brandstetter erklärte, Emotionen seien etwas Gelerntes, das in einzelnen Kulturen unterschiedlich codiert sei. In der Zeit des Barock habe man sie zum Beispiel als Affekte bezeichnet. Damals seien sie sehr viel klarer umrissen gewesen als heute und sehr viel stärker in eine Symbol- und Zeichensprache übersetzt worden. Den kompletten Beitrag können Sie heute Abend um 20.10 Uhr im Deutschlandfunk hören.
Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)