15. Juni 2012
Sie ließen sich Brustimplantate einsetzen, die möglicherweise Krebs auslösen. Weltweit tragen bis zu einer halbe Million Frauen Implantate der französischen Firma PIP in sich, die vor einigen Monaten in die Schlagzeilen geriet, weil sie minderwertige Implantate als hochwertige ausgaben.
Jetzt fordert das Europäische Parlament, dass die Hygienestandards inerhalb der EU verbessert werden. Außerdem müssten Implantate vor der Verwendung besser kontrolliert werden. Die Bürger seien keine Versuchskaninchen.
Das EU-Parlament erklärte weiter, die Kontrolle medizinischer Produkte müsse zentral und unabhängig stattfinden. Der PIP-Skandal habe gezeigt, dass die Überwachung bisher weder auf europäischer, noch auf nationaler Ebene funktioniere.
Bis Ende des Jahres will die EU-Kommission ein neues Gesetz für die Kontrolle von Implantaten ausarbeiten.
Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)