15. Juni 2012
Ihr Markenzeichen ist ein Panda. Die Umweltstiftung WWF hat sich heute mit dem kritischen Buchautor Wilfried Huismann vor Gericht auseinandergesetzt.
Die Stiftung will, dass der Journalist in seinem Werk "Schwarzbuch WWF" mehrere Einzelpunkte nicht mehr weiterverbreitet. Dabei gab es in einem Aspekt einen Vergleich. In der zweiten Auflage sollen bestimmte Aussagen einer WWF-Funktionärin nicht mehr auftauchen. Die anderen Punkte blieben strittig. Das Gericht traf zunächst keine Entscheidung.
Hauptvorwurf des Buchs ist es, dass der WWF zu eng mit Umweltzerstörern wie Ölkonzernen und sogar mit Militärdikaturen zusammenarbeite. Der WWF hält dagegen, wer etwas erreichen wolle, dürfe nicht nur demonstrieren, sondern müsse auch Kompromisse aushandeln. Eine kritische Berichterstattung sei in Ordnung, Falschausssagen müsse man aber nicht hinnehmen.
Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)