18. Juni 2012
"Google" liefert Ergebnisse aus dem Internet. Manchen Regierungen auf der Welt sind die Treffer allerdings unangenehm.
Nach Angaben des Konzerns versuchen die Regierung deshalb zunehmend, Einfluss auf Inhalte im Netz zu nehmen. In einem halbjährlich veröffentlichten Bericht heißt es, das betreffe auch demokratische Staaten. So habe etwa die spanische Regierung darum gebeten, fast 300 Links zu Artikeln zu entfernen, in denen kritisch über Personen des öffentlichen Lebens berichtet wurde. Eine ähnliche Anfrage habe es aus Polen gegeben. Dem sei "Google" nicht nachgekommen. Der Bericht bezieht sich auf das zweite Halbjahr 2011.
Laut dem Konzern gab es in dieser Zeit neben gut 450 gerichtlichen Anordnungen auch mehr als 500 informelle Lösch-Anfragen. Nur knapp die Hälfte davon habe man als gerechtfertigt angesehen.
Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)