18. Juni 2012
Die Universität freut sich schon auf den Eintrag in den Lehrbüchern.
Wissenschaftlern der Universität Würzburg ist es nach eigenen Angaben zum ersten Mal gelungen, eine stabile dreifache chemische Bindung zwischen zwei Bor-Atomen zu schaffen. Das sei ein wichtiger Fortschritt bei der Entwicklung neuartiger Materialien oder Arzneistoffe. Das Element Bor halte für Chemiker immer wieder Überraschungen bereit. Durch seinen großen Mangel an Elektronen neige es zu sehr ungewöhnlichen Verbindungen mit anderen Elementen.
Die Universität schreibt, an der Realisierung einer Bor-Bor-Dreifachbindung seien in den vergangenen Jahrzehnten viele Wissenschaftler gescheitert.
Hier gibt es ein Bild des Moleküls.
Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)