18. Juni 2012
Homöopathie, Nahrungsergänzungsmittel, Sport oder Meditation. Viele Krebspatienten versuchen ihre Erkankung mit unkonventionellen Heilmethoden zu bekämpfen. Die Wirkung ist aber oft umstritten.
Die Deutsche Krebshilfe startet deshalb jetzt ein großangelegtes Forschungsprojekt und stellt dafür 2,5 Millionen Euro bereit. Beteiligt sind mehrere Universitäten, unter anderem die in Rostock.
Ziel ist es, eine Plattform für Patienten, Ärzte und Pfleger zu entwickeln. Deutschlandweit sollen gesicherte Standards für die Komplementärmedizin abrufbar sein. Das heißt, die Wissenschaftler wollen klären, wie sich welche alternative Therapie positiv oder auch negativ auf den Krebs-Verlauf auswirkt.
Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)