18. Juni 2012
Des einen Freud, des anderen Leid. Mit diesem Sprichwort könnte man die jüngste Entscheidung des Internationalen Segler-Verbandes beschreiben. Er hatte vergangenen Monat beschlossen, bei den Olympischen Sommerspielen 2016 Kitesurfen zuzulassen und dafür den Wettbewerb im Windsurfen zu streichen. Das war falsch, meint einer der besten israelischen Surfer in beiden Disziplinen. Amit Inbar sagte der Nachrichtenagentur Reuters, Kitesurfen sei zehn Mal gefährlicher als Windsurfen. Es sei möglich, dass einer der Wettkampf-Teilnehmer ernsthaft verletzt oder sogar getötet werde.
Inbar war als Windsurfer bei Olympia in Barcelona und Sydney angetreten und betreibt nun eine Kitesurf-Schule. Auch andere Windsurf-Anhänger hoffen auf eine Revision der Entscheidung. Sie muss bei der Jahrestagung des Verbandes im November noch bestätigt werden.
Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)