19. Juni 2012
Nicht nur in der Luft kann es zu viel CO2 geben - auch im Wasser. Wenn dadurch der pH-Wert des Wassers sinkt, spricht man von Versauerung oder Übersäuerung. Durch zu viel Kohlendioxid im Meer sind vor allem die Bewohner von Korallenriffen bedroht.
Im Kampf gegen die Versauerung der Meere will die Internationale Atomenergiebehörde im Sommer ein neues Forschungszentrum in Monaco gründen, in dem Forschungsprojekte einzelner Länder gebündelt werden sollen. Die IAEA spricht von bedeutenden Fortschritten in der Forschung in den vergangenen fünf Jahren.
Für die Versauerung der Meere wird vor allem der CO2-Ausstoß verantwortlich gemacht. Mit mehr CO2 in der Atmosphäre könnten laut der Atomenergiebehörde bis zum Jahr 2050 große Teile der Ozeane für Korallenriffe unbewohnbar werden - mit erheblichen Änderungen für den Fischbestand. Das könnte die Nahrungsgrundlage für eine halbe Milliarde Menschen bedrohen.
Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)