19. Juni 2012
Eigentlich wollte sich Mesut Özil ums Fußballspielen kümmern. Nebenbei hat sich der deutsche Nationalspieler in Polen aber auch mit rassistischen Anfeindungen auseinandersetzen müssen. Sein Anwalt hat juristische Schritte eingeleitet, weil Unbekannte Özil über ein falsches Twitter-Profil beleidigt hatten. Dort war etwa zu lesen, Özil sei kein Deutscher, außerdem sollten nur noch Spieler mit deutsch klingenden Nachnamen in den Kader der Nationalelf aufgenommen werden.
Das Profil trug den Namen @PiratenOnline. Die echte Piratenpartei hatte sich gestern davon distanziert. Der Fake-Account ist inzwischen gelöscht.
Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)