19. Juni 2012
Schluss mit lustig in Indien.
Ein Gericht in Mumbai hat die Behörden angewiesen, gegen das allmorgendliche Lach-Yoga vorzugehen. Ein 78-jähriger Anwohner hatte geklagt, weil das laute Kichern und Lachen der örtlichen Gruppe seiner Meinung nach geistige Agonie, Schmerzen und öffentliches Ärgernis verursachten. Das Gericht gab ihm Recht, zumindest was die Ruhestörung direkt vor seinem Haus angeht.
Lach-Yoga wurde Mitte der 90er Jahre in Mumbai populär. Dabei zwingen sich die Teilnehmer so lange zum Lachen, bis es in ein echtes Lachen übergeht. Das soll sich positiv auf die Gesundheit auswirken. Unterstützt wird das Lachyoga durch Klatsch-, Dehn- und Atemübungen. Weltweit gibt es über 6000 Lachyogaclubs.
Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)