20. Juni 2012
In unserem "Rückspiegel" schauen wir nach Alaska. Heute vor 35 Jahren wurde dort die Trans-Alaska-Pipeline fertiggestellt. Neun Jahre zuvor waren in der Prudhoe Bay große Mengen Erdöl entdeckt worden. Problem war von Anfang an die Lage: Der nächste eisfreie Hafen, mit dem es abtransportiert werden konnte, lag mehr als 1.000 Kilometer weit entfernt in Valdez. Auch der Bau der Pipeline, zu dem man sich daraufhin entschloss, wurde dadurch beeinflusst: Die Leitung verläuft über große Strecken auf Stelzen, um zu verhindern, dass das 50 bis 80 Grad Celsius warme Öl den Permafrostboden schmelzen und die Leitung versinken lässt. Außerdem ist die Pipeline gefedert und im Zickzack-Kurs angelegt, um Schäden durch Erdbeben zu verhindern.
Seit dem 20. Juni 1977 sind 13 Milliarden Barrel Erdöl durch die Transatlantik-Pipeline geflossen und in Tanker umgeladen worden.
Schäden gab es allerdings durch Lecks, zuletzt vor eineinhalb Jahren.
Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)