20. Juni 2012
Die Asian Americans lösen die Hispanics ab. Einer Studie des US-amerikansichen "Pew Research Centers" zufolge kommen neue Einwanderer in die USA mittlerweile häufiger aus Asien als aus Lateinamerika. Demnach haben die Asiaten bereits seit fast drei Jahren die Hispanics als größte Gruppe bei den Neuankömmlingen überholt. Dies werde zu einem bedeutenden Wandel in der US-Bevölkerung führen. Die Asian Americans seien die bestverdienende, am besten ausgebildete und die am schnellsten wachsende Bevölkerungsgruppe in den USA.
Insgesamt sind die Hispanics aber noch deutlich in der Mehrheit. Derzeit leben 52 Millionen Menschen mit lateinamerikanischen Wurzeln in den USA, was 16,7 Prozent der Bevölkerung entspricht. Die asiatische Bevölkerungsgruppe umfasst mit 18,2 Million Menschen knapp sechs Prozent der Bevölkerung.
Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)