20. Juni 2012

"Windbeutel" erst einmal ohne Folgen: Hipp will kritisierte Kinder-Tees weiter verkaufen

Der "Goldene Windbeutel" bleibt vorerst ohne Folgen.

Die Verbraucherorganisation Foodwatch hatte ihren Negativpreis für dreiste Werbelügen gestern unter anderem an den Kindernahrungshersteller Hipp vergeben - weil dessen Instant-Tees für Kleinkinder einen hohen Zuckeranteil haben. Den Zeitungen der WAZ-Gruppe sagte eine Hipp-Sprecherin, dass die kritisierten Produkte nicht vom Markt genommen würden. Dafür gebe es keinen Grund. Die Instant-Tees seien allesamt gute Erzeugnisse.

Trotzdem sind Änderungen geplant. Voraussichtlich im kommenden Jahr will Hipp seine Produktpalette umstellen und auf Zucker in Tees für Kinder verzichten. Nach Angaben der Unternehmenssprecherin hat das aber nichts mit den Vorwürfen von Foodwatch zu tun.

Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)