20. Juni 2012
"Ich glaube nicht so recht an den großen Masterplan für die Welt."
Trotz dieser Aussage geht der Direktor des Potsdam-Instituts für Klimaforschung, Hans Joachim Schellnhuber, davon aus, dass viele Initiativen in der Summe etwas gegen den Klimawandel bewirken können.
Im Interview mit der "FAZ" wies Schellnhuber auf die Abschlusserklärung des Umweltgipfels in Rio hin. Neue Elemente der Nachhaltigkeitspolitik müsse man zwar mit der Lupe suchen. Zwei Punkte seien aber potentiell innovativ. Zum einen die Perspektive, dass unter dem Dach der UNO stärkere Institutionen für die Umwelt eingerichtet werden könnten. Zum anderen nennt Schellnhuber die angepeilten Nachhaltigkeitsziele. Was dazu bisher auf dem Tisch liege, sei allerdings noch recht vage - eher eine Ramschliste von hehren Umwelt- und Entwicklungszielen.
Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)