20. Juni 2012
Die kubanische Regierung ist sauer. Der Grund: Das kommunistische Land kann den Google-Dienst "Google Analytics" nicht mehr nutzen. Mit dem Dienst lässt sich erkennen, wann und von wo Internetnutzer auf Seiten zugreifen.
Google hatte ein Software-Update durchgeführt und damit traten Sanktionen der USA gegen Kuba in Kraft. Kuba warf Google jetzt "skandalöse Zensur" vor.
Google selbst erklärte, man sei ein US-amerikanisches Unternehmen und habe sich damit an Vorschriften der US-Regierung zu halten. Die technische Blockade gelte für Kuba, Birma, den Iran, Syrien, den Sudan und Nordkorea.
Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)