20. Juni 2012

Twitternde Fußballspieler geben nicht viel preis

Die Fußball-Nationalspieler twittern viel und sagen dabei wenig.

Diese Beobachtung hat die Deutsche Presse-Agentur gemacht. Sie schreibt in einem Bericht, die sozialen Netzwerke wie Facebook oder Twitter versprächen exklusive Einblicke in Kabine oder Hotelzimmer. Stattdessen gebe es aber nur ähnlich polierte Sätze wie in den Interviews der Spieler. Die dpa macht dafür vor allem den DFB und den Bundestrainer verantwortlich, die den Spielern strenge Auflagen machten. Der Medienberater Jan C. Rode sieht in den Sponsoren die eigentlichen Profiteure. Sie würden über die Spieler-Tweets ins rechte Licht gerückt - etwa wenn Bastian Schweinsteiger einen Deo-Werbespot, in dem er auftrete, auf seiner Facebook-Seite veröffentliche.

Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)