21. Juni 2012
Unser "Rückspiegel" führt uns heute 200 Jahre in die Vergangenheit: Am 21. Juni 1812 starb der Maler Johann Friedrich August Tischbein im Alter von 62 Jahren in Heidelberg. In der Fachliteratur findet man ihn auch als "Leipziger Tischbein", denn er stammte aus einer Künstlerfamilie, die mehrere Berühmtheiten ihrer Zeit hervorbrachte. Sein Cousin ist unter dem Namen "Goethe-Tischbein" bekannt, sein Onkel als "Kasseler Tischbein".
Johann Friedrich August war vor allem als Porträtmaler erfolgreich. Als junger Mann reiste er nach Frankreich, Italien und Holland, wo er sich künstlerisch weiterbildete und Vorbilder fand. 1800 berief man ihn zum Leiter der Leipziger Kunstakademie, was ihm auch seinen Beinamen eintrug.
Wer sich ein Gemälde von Johann Friedrich August Tischbein anschauen will, wird zum Beispiel in der Neuen Pinakothek in München fündig, aber auch im Rijksmuseum in Amsterdam.
Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)