21. Juni 2012

Warum sind Geparden schneller als Windhunde?

Geparden und Windhunde haben einen fast identischen Körperbau, trotzdem laufen die Wildkatzen fast 30 Km/h schneller. Warum, können jetzt britische Biologen erklären. Sie haben die Laufstile der beiden Hochgeschwindigkeitsläufer untersucht.

Mit Kraftmessplatten haben sie ermittelt, wie effektiv die Tiere ihre Beine einsetzen. So machten die Geparden zum einen längere Schritte als die Hunde. Zum anderen steigerten sie mit zunehmender Geschwindigkeit auch die Schrittfrequenz, ließen also die Beine nach einem Bodenkontakt schneller und weiter nach vorne schwingen. Die Hunde hielten dagegen die Schrittfrequenz konstant und erhöhten nur die Schrittlänge. Zusätzlich verlagern die Geparden beim Laufen größere Teile ihres Körpergewichts auf die Hinterbeine, was ihnen mehr Halt und einen kräftigeren Absprung verschafft.

Geparden kommen so auf eine Höchstgeschwindigkeit von über 100 Kilometer pro Stunde. Windhunde dagegen auf etwa 70.

Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)