21. Juni 2012
Klimaschutz funktiert besser, wenn er eine regionale Angelegenheit ist. Das sagt der Grünen-Politiker Sven Christian Kindler, den die "Zeit" anlässlich des Umweltgipfels in Rio zum Thema Klimaschutz interviewt hat. Kindler meint, konkrete Klimapolitik sei beispielsweise, gegen Mastviehanlagen in der Heimat zu protestieren.
Als Abgeordneter im Parlament sei man darauf angewiesen, dass Menschen ihre Meinung deutlich machten - auch auf der Straße. Nur so könne man sich in Berlin gegen die Industrie- und die Finanzlobby durchsetzen.
Zum Umweltgipfel in Rio sagte Kindler, es gehe vor allem um den sozialen Aspekt von Umweltschutz, nicht nur um den wirtschaftlichen. Solange man glaube, es gehe vor allem um den Schutz von Eisbären, würde niemand dafür auf die Straße gehen.
Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)