21. Juni 2012
Sie führen mal mehr und mal weniger Wasser - deswegen sind Feuchtgebiete so schwierig zu beobachten. Wie Geografen der Universität Würzburg berichten, haben sie nun eine Methode entwickelt, mit der sich die Dynamik von Feuchtgebieten erstmals messen lässt. Sie haben Bilder des NASA-Satelliten MODIS aus den Jahren 2001 bis 2010 ausgewertet. Forschungsobjekt war das Linyati-Gebiet im Osten Namibias.
Die Geografen konnten erkennen, mit welcher Regelmäßigkeit der Wasserstand steigt und fällt bzw. aus welcher Richtung er kommt. Diese Erkenntnis wollen die Forscher nutzen, um herauszufinden, wie sich der Klimawandel auf dieser Region auswirkt.
Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)