21. Juni 2012

Wirtschaftskrise verkürzt Staus

Dass die Schuldenkrise etwas Gutes hat, ist kaum zu glauben. Es stimmt aber: Denn das Risiko, im Stau zu stehen, geht wegen der Krise und der Spritpreise deutlich zurück - in Portugal um 50 Prozent, in Irland um 25 und in Spanien um 15 Prozent. Darüber berichtet das US-Unternehmen Inrix, das Verkehrsdaten sammelt. Demnach sind die Spitzenreiter im Stau die Städte Mailand, Brüssel, Antwerpen, Paris und Manchester mit bis zu 70 Stunden pro Fahrer pro Jahr. In Deutschland liegt Stuttgart vorn: 58 Stunden. Es folgen Köln mit 57 und Hamburg mit 55 Stunden Stau. Keine Überraschung: Die größte Staugefahr besteht laut Inrix, genau: am Freitagnachmittag.

Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)