22. Juni 2012
Beim Abholzen der Regenwälder werden nicht nur Bäume vernichtet, sondern es wird auch CO2 freigesetzt. Es stammt aus Kohlendioxid-Depots im Boden und in den Pflanzen. Allerdings - das schreiben US-Forscher im Fachjournal "Science" - wird durch die Abholzung weitaus weniger Kohlendioxid frei als bislang angenommen. Der Wert liege pro Jahr bei 810 Tonnen. Das sei nur etwa ein Drittel der zuvor angenommenen Menge. Am meisten Kohlendioxid werde bei der Abholzung in Indonesien und Brasilien frei.
Grundlage der Erkenntnisse sind Daten, die die Wissenschaftler mithilfe von Satelliten gewonnen haben. Die Forscher glauben, dass die genaueren Angaben im Kampf gegen den Klimawandel hilfreich sind. Die sogenannte Entwaldung ist eine der größten menschlichen Ursachen für die CO2-Emission.
Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)