22. Juni 2012
"Ein Viertel der weltweiten Fischbestände sind bereits kollabiert." Das schätzt der Wissenschaftler Rainer Froese vom Helmholtzzentrum für Ozeanforschung. Er sagte auf einer internationalen Meeresschutzkonferenz in Stralsund, ein weiteres Drittel sei bereits überfischt. Die Hoffnung aufgegeben hat Froese aber nicht. Er glaubt, eine starke Reduzierung des Fischfangs könne innerhalb weniger Jahre zu einer Erholung der Bestände führen.
Die Konferenz in Stralsund endet heute. Die rund 200 Teilnehmer haben in den vergangenen Tagen neue Ziele des Europäischen Meeresschutzes formuliert. Wie genau die lauten, ist noch nicht bekannt.
Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)