25. Juni 2012
Fluch oder Segen? Die Tarifreform der GEMA bleibt umstritten - heute hat die Musikverwertungsgesellschaft ihre geplante Tarifreform verteidigt. Clubbetreiber werfen der GEMA vor, mit ihren neuen Tarifen zur Musiknutzung ein Diskothekensterben gerade kleiner und mittlerer Clubs in Deutschland auszulösen.
Das hat GEMA-Bezirksdirektor Lorenz Schmid entschieden zurückgewiesen, die Gebühren sollten vereinheitlich werden. Er sagte, es sei ein angemessener Satz, wenn die Urheber zehn Prozent von den Eintrittsgeldern bekämen. Bislang hätten die Clubs viel zu wenig gezahlt. Die neuen Gebühren sollen ab dem kommenden Jahr fällig werden.
Club-Betreiber beklagen, dass sie damit bis zu 600 Prozent mehr bezahlen müssen.Diskothekenbetreiber aus ganz Deutschland wollen dagegen heute Abend in Berlin demonstrieren. In einem Schiedsstellenverfahren beim Deutschen Patent- und Markenamt werden die neuen Tarife jezt überprüft.
Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)