25. Juni 2012
Eigentlich gilt Arsen als Gift. Doch Chemiker und Biologen der Universität Göteburg haben den Einsatz von Arsen bei Krebs-Medikamenten und in der Landwirtschaft erforscht. Besonders interessant war für sie der Transfer von Arsen in die Zellen hinein, der über Proteine gesteuert wird. Durch die Manipulation der entsprechenden Proteine könne die Effizienz von Medikamenten gesteigert werden. Arsen ist ein toxisches Metalloid, das in der Erdkruste vorkommt. In Deutschland findet man es unter anderem im Schwarzwald und dem Erzgebirge. Eine akute Arsenvergiftung führt zu Krämpfen, Übelkeit, Erbrechen, inneren Blutungen und Durchfall, bis hin zu Nieren- und Kreislaufversagen.
Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)