25. Juni 2012

Mit dem iBrain in den Kopf in das Gehirn eines Menschen blicken

Die Gedanken eines anderen Menschen zu lesen - dieser Wunsch ist wohl so alt, wie die Menschheit selbst. Nun hat der US-Wissenschaftler Philip Low eine Gehirn-Computer-Schnittstelle entwickelt. Der Name ist iBrain. Das schreibt das Portal golem.de. iBrain basiert auf der EEG-Technik Spears, diese erstellt eine Karte der Gehirnaktivitäten aus denen sich Unterschiede zwischen Wach- und Schlafphasen ableiten lassen. Ursprünglich war das Gerät zur Schlafanalyse entwickelt worden. Der prominenteste Proband des Wissenschaftlers ist Stephen Hawking. Er kann seine Hände nicht mehr bewegen, sollte sich aber trotzdem vorstellen, seine rechte Hand zur Faust zu ballen. Die EEG-Technik konnte dies messen und als Raster darstellen. Ärzte sollen diese Technik in Zukunft auch zur Behandlung von Depressionen und Autismus nutzen können.

Der Physiker Stephen Hawking kann wegen dem Fortschreiten der Nervenkrankheit ALS nur noch über die Wangen kommunizieren. Der Rest seines Körpers ist gelähmt.

Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)