26. Juni 2012

Millionenfaches Scannen: Bundesagentur für Arbeit digitalisiert Akten

Die Bundesagentur für Arbeit lässt die Scanner glühen.

Die Behörde führt laut "Süddeutscher Zeitung" die elektronische Akte ein. Dazu müssen riesige Mengen an Papier eingescannt werden. Nach Angaben der BA ist es die bisher größte Aktion dieser Art in Europa. Dem Bericht zufolge geht es um mehr als 22 Millionen Akten allein im Bereich der Arbeitslosenversicherung, dazu kommen weitere gut 13 Millionen Akten der Familienkassen.

Um den Papierberg bewältigen zu können, werden die Akten in spezielle Zentren gebracht. Dort stehen Hochleistungsscanner, die 10.000 Blätter pro Minute digitalisieren können. Die Daten werden dann an den Arbeitsplatz des zuständigen Mitarbeiters übertragen.

Die Bundesagentur für Arbeit erhofft sich davon mehr Effizienz und Möglichkeiten, Geld zu sparen.

Die nächsten Aktenberge warten schon: Bald sollen auch die für Hartz-IV-Empfänger zuständigen Jobcenter einbezogen werden - wo noch viel mehr Akten lagern.

Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)