27. Juni 2012

GIGA-Focus: Analyse der Klimaschutzstrategien in Brasilien und Mexiko

Das brasilianische Rio de Janeiro war in der vergangenen Woche Schauplatz aktueller Klimapolitik. Eine Analyse des GIGA-Instituts nimmt nun die bisherigen Anstrengungen zur Emissionsvermeidung in Brasilien und Mexiko unter die Lupe. Die beiden Staaten verursachen in Lateinamerika die meisten Treibhausgase.

Laut den Autoren stehen vor allem Schwellenländer wie Brasilien und Mexiko vor der Herausforderung, den Lebensstandard ihrer Bevölkerung zu erhöhen und sozioökonomische Ungleichheiten zu beseitigen, ohne den Klimawandel zu beschleunigen. Es gelte daher, Maßnahmen zu identifizieren, die sowohl die wirtschaftliche und soziale Entwicklung förderten als auch die Emissionen oder zumindest das Emissionswachstum reduzierten.

Um die Emissionen zu reduzieren, gebe es vielfältige Lösungsmöglichkeiten. Brasilien erzeuge einen Großteil der Energie durch erneuerbare Energien. Dafür kämpfe das Land jedoch mit massiven Problemen bei Flächenverbrauch und Entwaldung. Mexikos Herausforderung sei der CO2-intensive Energiesektor. In beiden Ländern seien die vorhandenen Potenziale allerdings bei weitem nicht ausgeschöpft.

Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)