27. Juni 2012
Wir blicken, passend zum Tagesthema "Drohung", ins Lexikon und erklären den Begriff "Kalter Krieg". Damit wird eine nicht militärische Konfrontation von Staaten oder Staatengruppen bezeichnet. Er besteht meist aus wirtschaftlichen Kampfmaßnahmen. Dazu gehören ein Embargo und ein Wettrüsten. Auch der Aufbau politischer Bündnisse die bis zum Rande eines Krieges führen können.
Der Begriff "Kalter Krieg" wurde zuerst 1947 von dem amerikanischen Bankier und Politiker B.M. Baruch gebraucht. Seitdem ist er eine geläufige Bezeichnung für den Ost-West-Konflikt, der in der Berliner Blockade und im Koreakrieg seine Höhepunkte erreichte. Ein Ende fand er 1991 mit der Auflösung des Warschauer Paktes.
Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)