27. Juni 2012
In Gabun werden heute knapp fünf Tonnen Elfenbein verbrannt. Damit will die Regierung ein Zeichen setzen - gegen illegalen Handel mit Elfenbein. Die Nichtregierungsorganisationen WWF und TRAFFIC teilten mit, dass die Stoßzähne und Schnitzerein von dem gabunischen Präsidenten Ali Ben Bongo Odimba in Brand gesetzt würden. Wie ein Sprecher sagte, könnten Elfenbeinbestände in der Hand von Regierungen -so wörtlich- "Beine bekommen" und dann im illegalen Handel landen. Mit dem Verbrennen würde dieser Weg verspeert.
Vor über zwanzig Jahren hatte Kenia erstmals Elfenbein öffentlich verbrannt.
In den vergangenen drei Monaten ist die internationale Polizeiorganisation Interpol stark gegen den illegalen Elfenbeinhandel in Afrika vorgegangen: In der Zeit wurden 200 Kriminelle festgenommen und zwei Tonnen illegales Elfenbein beschlagnahmt.
Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)