27. Juni 2012
Über Schmerzen wird offenbar noch nicht genug geredet. Ärzte fragen nach Operationen oft nicht richtig nach, und Patienten berichten den Ärzten nicht immer von ihrem Leid. Zu dieser Einschätzung kommt der Anästhesist Frank Petzke. Deshalb hält er das bislang größte Schmerzregister Europas an der Univesität Jena für absolut notwendig. Die Datenbank befinde sich noch in der Anlauf-Phase, sagte Petzke der Agentur dapd. Aber dennoch könnten Patienten dadurch schon jetzt besser behandelt werden. Bislang gebe es keine allgemein verbindlichen Standards für Schmerztherapien nach Operationen. Die in Jena gesammelten Behandlungsdaten aus mehr als 200 Krankenhäusern ließen es aber zu, Therapien zu überprüfen und anzupassen.
Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)