28. Juni 2012
Stochern im Nebel als Forschungsziel.
Das "Hubble"-Weltraumteleskop hat die verdampfende Atmosphäre eines fernen Planeten erspäht. Er ist etwa 60 Lichtjahre von uns entfernt und intensiver Röntgenstrahlung ausgesetzt. Dadurch wird er regelrecht geröstet und verliert nach Angaben der Forscher 1000 Tonnen Gas pro Sekunde.
HD 189733b hat einen blauen Himmel, damit enden die Gemeinsamkeiten mit der Erde allerdings schon. Der Gasgigant ist fast so groß wie die Sonne, es herrschen Temperaturen um 1000 Grad.
Das Hubbleteleskop kreist seit 12 Jahren im All um unsere Erde. Für eine Umrundung braucht es etwa anderthalb Stunden. In den ersten Jahren war die Bildqualität stark eingeschränkt, weil der Hauptspiegel einen Herstellungsfehler hatte, der erst repariert werden musste.
Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)