28. Juni 2012
Gute Nachricht für Gejagte: Elektroschockpistolen, wie sie die Polizei in den USA einsetzt, verursachen keine Herzprobleme. Forscher des Wake-Forest-Medical-Centers haben über 1000 Einsätze untersucht, bei denen mit den sogenannten "Tasern" geschossen wurde. Das Ergebnis: Keine Auffälligkeiten.
Bei der umstrittenen Waffe werden Elektroden an Drähten in Richtung Zielperson abgefeuert. Sie dringen in die Haut ein und geben Elektroschocks ab. Kritiker vermuten, dass dabei Herzrhythmusstörungen ausgelöst werden können. Für Menschen mit Vorerkrankungen könne deshalb ein Tasertreffer tödlich sein.
In Deutschland hat die Innenminsterkonferenz die Anwendung von Tasern zwar empfohlen, im Polizei- und Justizvollzugsdienst werden sie allerdings nicht eingesetzt.
Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)