29. Juni 2012
Steinkohle gibt es zwar viel, die Vorräte sind aber endlich. Schuld daran ist ein Pilz. Viele Millionen Jahre lang wurden Pflanzen zu Steinkohle. Der Pilz machte vor 300 Millionen Jahren damit Schluss. Er zersetzte das dafür notwendige Stützmaterial Lignin. Das schreiben US-Forscher aus Worcester im Fachjournal "Science" nachdem sie das Erbgut von verschiedenen Pilzen untersucht haben.
Damit aus Pflanzenmaterial mittels Druck und unter Sauerstoffausschluss Steinkohle wird, darf es zuvor nicht verrotten. Davor schützt es der Baustoff Lignin. Der aufkommende Pilz zersetzt diesen Baustoff, die abgestorbenen Pflanzen zerfielen, bevor sie zu Steinkohle wurden.
Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)