29. Juni 2012
Die Archäologen waren entzückt. Ein Team von Altertumsforschern hat festgestellt, dass Teile einer Schale, die in Südchina entdeckt worden war, 20.000 Jahre alt sind. Im Fachmagazin "Science" schreiben sie, sie gingen davon aus, dass die Schale genutzt worden sei, um Essen zu kochen oder Alkohol herzustellen. Wie die BBC berichtet, ging die Forschung lange davon aus, dass es Töpferei erst seit etwa 10.000 Jahren gegeben habe. Seit der Zeit also, als sich der Mensch niederließ. Man dachte, die leicht zerbrechlichen Töpferei-Gegenstände seien für die umherziehenden Jäger und Sammler nicht praktikabel gewesen.
Der israelische Wissenschaftler Gideon Shelach spekuliert, die Entwicklung der Töpferei habe auch eine soziale Rolle gespielt. So hätten Gruppen soziale Aktivitäten genutzt, um Spannungen zu verhindern. Vielleicht habe man die Schalen benutzt, um Alkohol herzustellen.
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Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)