29. Juni 2012
"Der Trend geht zum Do-it-Yourself-Anleger". Das sagt Marc Tüngler von der Deutschen Schutzvereinigung für Wertpapierbesitz, kurz DSW und meint damit, dass sich Anleger immer mehr auf ihr eigenes Gespür und weniger auf die Tipps von Beratern verlassen. Wie die "Frankfurter Allgemeine Zeitung" berichtet, stützt er sich dabei auf die Ergebnisse mehrerer Studien der Universität Leipzig und der Hochschule Essen.
Demnach nutzt der Anleger heute intensiv die vorhandenen Informationsquellen, hinterfrage sie aber auch kritisch. Externe Beratern - wie etwa Banken oder Boulevardmedien - verlören zunehmend an Einfluss.
Die DSW begrüßt den Trend: Der Anleger befände sich nicht länger in der Vertriebsmaschine der Banken, wie dies noch vor zehn Jahren üblich war.
Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)