29. Juni 2012

Mexiko: Berichterstattung über Drogenkrieg lukrativ aber gefährlich

Die Mexikaner lesen sich am Thema Drogenhandel nicht satt. Davon ist der mexikanische Journalist Rafael Rodriguez Castañeda überzeugt. Der "Süddeutschen Zeitung" sagte er, deswegen sei die Berichterstattung darüber nach wie vor attraktiv. Und das, obwohl sich die Reporter, die über das Thema berichteten, im Kreuzfeuer befänden. Die organisierte Kriminalität habe alles infiltriert. In einigen Gegenden Mexikos bestimmten die Kartelle, was veröffentlicht werde, und besonders im Norden des Landes sei Journalismus ein riskantes Geschäft. - Im mexikanischen Drogenkrieg sind in den vergangenen zwölf Jahren mehr als 80 Reporter ermordet worden.

Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)