29. Juni 2012
Ein schottischer Rentner versetzt britische Wissenschaftler in Aufregung. Der Grund ist ein DNA-Test, den der 72-Jährige hatte anfertigen lassen. Das Ergebnis verblüffte laut dem britischen "Telegraph" die Forscher an der St.Andrews Universität. Laut den Wissenschaftlern haben vor circa 140.000 Jahren die ersten Menschen gelebt. Das Erbgut einer Frau sei dabei erhalten geblieben. Der getestete Schotte habe ein Markergen, das darauf hinweise, dass er ein direkter Nachfahre dieser Frau sei. Dieses Markergen sei noch nie zuvor in Westeuropa gefunden worden. Die Wissenschaftler hätten dem Mann gesagt, dass seine mitochondriale DNA 30.000 Jahre alt ist und nur zwei genetische Mutationen seit der ersten Frau aufweise. Normalerweise hätten die meisten heute lebenden Männer 200 solcher Mutationen. Deswegen sei Ian Kinnaird ein außergewöhnliches Individuum.
Die Untersuchung der DNA des Schotten ist Teil eines Projektes in Großbritannien. Das Ziel ist eine Art britischer Stammbaum. Bis jetzt wurde die DNA von 2.000 Menschen untersucht.
Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)