29. Juni 2012
Es gibt wieder mehr Fische in den Meeren Nordeuropas. Das teilte der Deutsche Fischerei-Verband mit und verwies auf eine Mitteilung der EU-Kommission. Demnach sind die Bestände von Scholle, Seelachs und Hering wieder angewachsen. Im Nordostatlantik sowie in Nord- und Ostsee sei der Anteil der überfischten Bestände von 94 Prozent im Jahr 2005 auf 47 Prozent in diesem Jahr zurückgegangen.
Wie ein Sprecher des Fischereiverbandes sagte, würden dank strengerer EU-Vorschriften inzwischen mehr als die Hälfte aller Fischbestände nach nachhaltigen Kriterien gefangen. Zugleich widersprach er jüngsten Angaben von Fischereiwissenschaftlern, wonach in der Ostsee fünf der sieben wichtigsten Nutzfische gefährdet seien.
Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)