2. Juli 2012
Copacabana-Strand, Zuckerhut-Panorama und Christus-Statue. Das begeistert nicht nur Postkartenproduzenten, sondern offenbar auch die UNESCO. Sie hat die Landschaft von Rio de Janeiro zum Welterbe erklärt. Zugleich warnte die UNO-Kulturorganisation, einige Teile seien von Umweltverschmutzung bedroht.
Die UNESCO nahm auch weitere Kandidaten in ihre Welterbe-Liste auf. In Europa: traditionelle schwedische Holz-Bauernhäuser und die belgische Bergbauregion des Industriezeitalters mit ihrer speziellen Architektur. Erstmals ist der afrikanische Tschad vertreten: mit den Seen von Ounianga, die trotz ihrer Lage mitten in der Sahara nicht verdunsten oder versalzen. Auch der Dreiländer-Nationalpark Sangha in Zentralafrika ist jetzt Welterbe. Hier leben bedrohte Tierarten wie Waldelefanten, Gorillas und Schimpansen.
Die UNESCO will in den nächsten Tagen noch weitere Entscheidungen bekannt geben. Hier ist die gesamte Liste der jüngsten Aufnahmen.
Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)