2. Juli 2012
60 Millionen US-Dollar, umgerechnet rund 48 Millionen Euro. So viel muss Apple dafür zahlen, dass es sein iPad auch in China unter diesem Namen verkaufen darf. Das kalifornische Unternehmen hat vor dem Obersten Gericht in der südchinesischen Provinz Guangdong einen entsprechenden Vergleich akzeptiert. Wie die Nachrichtenagentur Xinhua berichtet, beendet das einen Streit um Namensrechte, den Apple mit dem Unternehmen Proview aus Shenzhen führte.
Eine Filiale von Proview in Taiwan hatte sich die Rechte am Namen iPad im Jahr 2000 in mehreren Ländern sichern lassen. Apple kaufte sie Jahre später auf, um die Marke weltweit nutzen zu können.
Das Problem: Aus Sicht der Proview-Zentrale in Shenzhen hätte die taiwanische Tochter die Rechte für China gar nicht verkaufen dürfen. Das musste Apple jetzt einsehen. Das Geld liegt angeblich schon auf einem gerichtlich verwalteten Konto.
Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)