2. Juli 2012

Studie: Geförderte Arbeitsgelegenheiten erfolgreicher als Ein-Euro-Jobs

Wie bekommen Langzeitarbeitslose einen Job? Diese Frage beschäftigt vor allen die Bundesagentur für Arbeit. Sie hat Förder-Programme in einer Studie untersuchen lassen. Dabei kam heraus, dass eine vorübergehende entlohnte Beschäftigung bessere Chancen auf eine neue Arbeitsstelle bietet als die sogenannten Ein-Euro-Jobs.

Das Nürnberger Institut für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung attestiert entlohnten und von der Bundesagentur bezuschussten Arbeitsgelegenheiten eine größere Nähe zur regulären Beschäftigung. Die Eingliederungserfolge seien deutlich höher als bei den Ein-Euro-Jobs. Nach Ansicht der Experten besteht aber die Gefahr, dass reguläre Arbeitsverhältnisse verdrängt werden. Bei Ein-Euro-Jobbern gebe es oft Hemmnisse wie geringe Qualifikation oder eine gesundheitliche Einschränkung. Beide Maßnahmen sollen vor allem Langzeitarbeitslose wieder an den Arbeitsmarkt heranführen.

IAD-Studie

Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)