3. Juli 2012

New York Times: Mikroblog fällt chinesischer Zensur zum Opfer

Erst wenige Tage online und schon zensiert: So ergeht es gerade dem chinesischen Mikroblog der "New York Times". Das schreibt die Zeitung "China Digital Times". Demnach war der chinesische Weibo-Account der US-amerikanischen Zeitung schon wenige Stunden nachdem er online gegangen war, zum ersten Mal nicht erreichbar. Mittlerweile sei das das zweite Mal passiert. Vor diesem Zwischenfall habe die "New York Times" bei Weibo mehr als 25.000 Follower gehabt.

Die Zeitung versuche nun zu klären, warum ihr Mikroblog nicht mehr funktioniere.

Das Komitee zum Schutz von Journalisten, CPJ, findet den Zeitpunkt entmutigend. Denn es habe keine umstrittenen Inhalte gegeben.

Vergangene Woche hatte die "New York Times" ihre neue chinesische Internetausgabe samt Weibo-Auftritt vorgestellt. In Zukunft sollen dort bis zu 30 Artikel pro Tag erscheinen.

Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)